Roman Nestler, Fachpreis in Geographie 2020

Man sollte sich frühzeitig überlegen, für welches Fach, welchen Bereich und welches Thema wirkliches Interesse besteht. Wenn man für eine „Sache brennt“, kann die Arbeit dann nur gut werden.

Lisa Koch, Fachpreis in Chemie 2020

Der Bereich MINT interessiert mich, aufgrund meiner naturwissenschaftlich-/mathematischen Neigungen. In der aktuellen Corona – Krise wird deutlich, welche Rolle Impfstoffe und Arzneimittel spielen, was wiederum die Bedeutung der Naturwissenschaften unterstreicht. Nur die Naturwissenschaften können uns Wege aus der Krise aufzeigen.

Marlene Riedl, Fachpreis in Mathematik, 2020

Das Netzwerk MINT TANK ermöglicht den Sieger*innen bei regelmäßigen Veranstaltungen eine mathematisch-naturwissenschaftliche Horizonterweiterung und vor allem auch den Austausch mit anderen MINT-begeisterten jungen Menschen. Für mich persönlich hat dies sogar noch einen größeren Wert als das Preisgeld.

„Chemie des Tatorts“ - Chemische Untersuchung unterschiedlicher Methoden der Daktyloskopie zur Beurteilung der Einsatzmöglichkeiten

Schon seit Beginn der Menschheit gibt es Verbrechen. Sie liegen in der Natur des Menschen und können vielschichtige Gründe haben. Mit dem Verbrechen kam aber auch der Wille, diese aufzudecken. Dazu entwickelten sich über hunderte von Jahren verschiedene Methoden mit dem Ziel, den Täter zu überführen. Dabei kristallisierte sich die naturwissenschaftliche Forensik immer mehr heraus. Heutzutage bildet die forensische Chemie einen wichtigen Bestandteil der Verbrechensaufklärung.

 

In vielen Krimis, vor allem den älteren, führen Fingerabdrücke - die Unikate des Men-schen - zum Erfolg der Kommissare. Jeder kennt die Szene, in der Kriminaltechniker Gläser mit einem schwarzen Pulver einpinseln und die Fingerabdrücke anschließend wie durch Zauberhand sichtbar werden. Da ich in meiner Freizeit gerne Krimis schaue, war ich sofort neugierig und wollte hinter das „Geheimnis“ des schwarzen Pulvers kommen. Außerdem stellte sich mir die Frage, wie das „funktioniert“ und ob es auch Methoden gibt, um Fingerabdrücke auf anderen Oberflächen erkennbar werden zu lassen. Erste Recherchen ergaben, dass die Fingerab-drucksicherung unter den Begriff Daktyloskopie fällt und eine Wissenschaft für sich ist.

 

Mein Ziel ist es, in dieser Arbeit die Frage zu klären: Auf welchen chemischen Reaktionen basieren die Verfahren der Daktyloskopie und von welchen Faktoren ist die Wahl der Methode abhängig? Dazu werde ich erst die Grundsätze der Daktyloskopie erläutern. Darauf folgen mögliche Verfahren, chemische Grundlagen und einige Versuche, bevor diese dann im Zusammenhang mit der Oberfläche betrachtet werden. Abschließend werde ich in einem Fazit eine kurze Zusammenfassung der Ergebnisse liefern, sie beurteilen und zum Schluss einen Ausblick auf zukünftige Methoden geben.

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Preisträger

Kristin Wulff

Schulfach

Chemie

Betreuende Universität

Ruhr-Universität Bochum

Ausgezeichnete Arbeiten

2016, Biologie, 2. Platz,
Juliane Ebner, Universität zu Köln

CRISPR/Cas9: Eine gentechnische Innovation mit Zukunftsperspektiven?

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2017, Chemie, 2. Platz,
Hannah Kristen, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Komplexometrie

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2023, Chemie, 3. Platz,
Anna Welz, Universität zu Köln

Die Solarzelle nach dem Vorbild der Natur - Die Grätzelzelle

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