Paul Müller, Preisträger in Physik 2014

Ich empfehle jedem, es einfach zu versuchen und die Arbeiten einzureichen. Das Schlimmste, was passieren kann, ist, dass man nicht gewinnt – und?

Louise Kersting, Fachpreis in Mathematik 2014

Beim Auswahlverfahren zu meinem jetzigen Studiengang war die Auszeichnung sicher von Vorteil.

Simon Loske, 1. Platz Chemie 2011

Die Auszeichnung mit dem Dr. Hans Riegel-Fachpreis hat mir einige Türen geöffnet – und wirkte sich sicher auch positiv auf die Zusage für mein Deutschlandstipendium aus.

Ausgezeichnete wissenschaftliche Arbeiten - Dr. Hans Riegel-Fachpreise

Wir sind stolz auf die herausragenden Beispiele wissenschaftlichen Arbeitens in der Schule und freuen uns, dass wir einige der prämierten Arbeiten an dieser Stelle veröffentlichen können.

Hier finden Schülerinnen und Schüler Ideen und Anregungen für die Bearbeitung eigener vorwissenschaftlicher Themen und Lehrkräfte Hinweise zum Niveau und der fachlichen Tiefe, in der einzureichende Abhandlungen verfasst sein sollten.

Die Kriterien, welche zur Auszeichnung der vorwissenschaftlichen Arbeiten führten, finden Sie im Bereich „Der Wettbewerb“. Diese Sammlung der Arbeiten veranschaulicht, wie kreative Themenwahl, umfassende Quellenrecherche, erkennbarer Eigenanteil oder kritischer Umgang mit eigenen Ergebnissen praktisch aussehen können.

Einzelne Siegerinnen und Sieger der Dr. Hans Riegel-Fachpreise gaben ihr Einverständnis, die Arbeit auf unserer Website zu integrieren. Eine weitere Verbreitung der Dokumente ist nur mit ausdrücklicher Genehmigung der Autorin bzw. des Autors möglich. Gerne unterstützen wir Sie bei der Kontaktaufnahme zu der jeweiligen Gewinnerin bzw. dem Gewinner des Dr. Hans Riegel-Fachpreises.

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2020, Chemie, 1. Platz,
Lisa Koch, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Blut in der forensischen Chemie - Blutnachweis mit Wasserstoffperoxid und Luminol

Wer kennt es nicht: Schaltet man abends den Fernseher an, wird man überhäuft von Kriminalserien wie CSI Miami oder Criminal Minds. Selbst beim beliebten Sonntagabend Krimi in der ARD sind die Kriminalkommissare auf die Hilfe des Forensikers angewiesen, um Gesetzesbrecher hinter Gitter zu bringen. Nach dem Prinzip „Jeder Kontakt hinterlässt eine Spur“, ermitteln heute Kriminologen, um dem Täter auf die Schliche zu kommen. Auch Blutspuren geben aufschlussreiche Hinweise an einem Tatort. Sie können Angaben über Täter, Opfer, Tatort, Tatwaffe sowie die Tatzeit geben. Am Tatort gefundenes Blut scheint auf den ersten Blick nichts Ungewöhnliches zu sein. Aber wie erfolgt ein Nachweis? Handelt es sich tatsächlich um Blut oder ist es eine Täuschung? Könnte es vielleicht auch nur Kunstblut oder rote Farbe sein?

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2020, Geographie, 1. Platz,
Annik Arnold, Rheinische Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn

Smart City unter besonderer Betrachtung der Stadt Bonn

Klimawandel, Bevölkerungswachstum, Urbanisierung und Digitalisierung werden nach derzeitiger Einschätzung zukünftig eine immer größere Bedeutung erlangen und die Menschen vor neue Herausforderungen stellen. Prognosen zufolge wird die Weltbevölkerung bis zum Jahr 2050 auf 9,74 Milliarden Menschen anwachsen. Im Vergleich zu ca. 56,2% heute werden dann voraussichtlich 68,4% im urbanen Raum leben, so dass die Städte einen erheblichen Bedeutungszuwachs erfahren werden. Trotzdem müssen einerseits die Daseinsgrundfunktionen für die Bevölkerung gewährleistet sein. Andererseits sollte die Stadt möglichst modern und lebenswert gestaltet sein. Die Smart City Konzepte sind ein möglicher Ansatz zur Verwirklichung beider Aspekte.

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2020, Geographie, 3. Platz,
Julia Aichele, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Kostenloser Öffentlicher Personennahverkehr als tragfähiges Verkehrskonzept

Momentan ist der kostenlose Nahverkehr in aller Munde. Seit Luxemburg ihn am 1. März landesweit eingeführt hat, ist große Aufmerksamkeit auf dieses Konzept gelenkt worden. Auch in Deutschland ist der kostenfreie öffentliche Personennahverkehr, kurz ÖPNV, groß umstritten. Die deutsche Stadt Templin in Brandenburg hat das Konzept des kostenlosen Nahverkehrs bereits eingeführt gehabt, musste es aber aus Kostengründen wieder abschaffen. Die Hauptuntersuchungsfrage der Autorin in Bezug auf den kostenlosen Nahverkehr lautet, ob dieses Modell ein tragfähiges und umsetzbares Konzept ist, das sowohl, ökonomisch, sozial, als auch ökologisch sinnvoll ist.

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2020, Physik, 3. Platz,
Julia Maria Höhne, Universität Potsdam

Entfernungsbestimmung von Galaxien unter Betrachtung der Rotverschiebung

Bei der Arbeit „Entfernungsbestimmung von Galaxien unter Betrachtung der Rotverschiebung“ geht es um den Themenkomplex, wie man mit Hilfe der kosmologischen Rotverschiebung die Entfernung der Galaxien schlussfolgern kann.

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2020, Geographie, 1. Platz,
Roman Nestler, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Der Einzelhandel im Wandel - Entwicklungen in den Innenstädten und mögliche Handlungsfelder - Aufgezeigt am Beispiel Neustadt a. d. Aisch

Stadt und Handel stehen in einem engen Wechselverhältnis. Städte haben sich oft entlang von Handelsrouten oder an Warenumschlagplätzen entwickelt. Insbesondere die Innenstädte sind seit jeher Orte des Handels. Und dennoch sind häufig der Schuhhändler um die Ecke, das kleine Elektrofachgeschäft, das Haushaltswarengeschäft in der Innenstadt nicht mehr auffindbar. „Stationär ist nicht tot. Aber stationär wird anders.“ So beschreiben die Marketingexperten Manfred Kirchgeorg und Erik Maier den aktuellen Wandel des stationären Einzelhandels.

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2020, Physik, 2. Platz,
Lukas Mattes, Johannes Gutenberg-Universität Mainz

Ausflug an den Rand des Weltalls - Vergleich und Auswertung zweier Wetterballon-Flüge

Wenn man im Internet unterwegs ist, stößt man immer wieder auf Berichte von Flügen an den Rand des Weltraums und ist überwältigt von den Bildern, die dort oben gemacht werden. Und alles scheint so einfach. Man füllt einen Ballon mit ein bisschen Helium, knotet eine Box dran und los geht es. So dachte ich zumindest, als mir die Idee kam, auch mal einen Wetterballon starten zu lassen. Doch nach kurzer Recherche stellte sich heraus, dass es gar nicht so einfach ist und dass dabei viele Dinge zu beachten sind.

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2020, Geographie, 2. Platz,
Oliver Manikowski, Westfälische Wilhelms-Universität Münster

Containerhafen im Finnafjord (Nord-Ost-Island) – Ein nachhaltiges Projekt?

„Mit dem Klimawandel im großen Stil Geld verdienen“ – Auf Zitate wie dieses stößt man bei den Untersuchungen der Nachhaltigkeit dieses Projektes öfter. Im Gegensatz dazu steht das planerische Vorhaben: „Es ist [unverzichtbar und] von globaler Bedeutung, dass [die] Entwicklung sich an strengsten Nachhaltigkeitskriterien orientiert.“ Positionen wie diese sind konträr und sollten daher gegeneinander aufgewogen werden.

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2020, Informatik, 1. Platz,
Simon Rebers, Universität Bremen

Vertikale Begrünung von Hauswänden

Die Idee der Projektarbeit war, eine neuartige nachhaltige Wandbegrünung zu entwickeln, die möglichst überall an Hauswänden, besonders in der Stadt, eingesetzt werden kann. Damit kann ein Beitrag geleistet werden, um Städte zu begrünen und klimafreundlicher zu machen, so wie es auch in den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen formuliert ist.

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2020, Informatik, 1. Platz,
Erik Boysen, Universität Bremen

Vertikale Begrünung von Hauswänden

Die Idee der Projektarbeit war, eine neuartige nachhaltige Wandbegrünung zu entwickeln, die möglichst überall an Hauswänden, besonders in der Stadt, eingesetzt werden kann. Damit kann ein Beitrag geleistet werden, um Städte zu begrünen und klimafreundlicher zu machen, so wie es auch in den Nachhaltigkeitszielen der Vereinten Nationen formuliert ist.

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2020, Biologie, 1. Platz,
Jacky Amanda Salmen, Ruhr-Universität Bochum

Haben Madagaskar-Fauchschaben ein topographisches Gedächtnis?

„Jeder dumme Junge kann einen Käfer zertreten. Aber alle Professoren dieser Welt können keinen herstellen“ - mit diesem Zitat verdeutlicht der deutsche Philosoph Arthur Schopenhauer, wie einfach es ist Insekten zu verabscheuen und zu unterschätzen, obwohl diese fundamental für viele Ökosysteme und somit auch für den Menschen sind. Die Autorin hat sich die Frage gestellt, ob Insekten, ähnlich wie Säugetiere, ebenfalls ein topographisches Gedächtnis besitzen bzw. sich bestimmte Wege merken können. Deshalb führte Jacky ein einwöchiges Experiment mit MadagaskarFauchschaben durch.

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