Betrachtung des Strömungsabrisses bei Luftfahrzeugen aus theoretischer und praktischer Sicht

Immer wieder wird von Flugunfällen deren Ursache auf einen Strömungsabriss zurückzuführen

ist berichtet. Die Bundesstelle für Flugunfalluntersuchung veröffentlicht diesbezüglich seit vielen Jahren Berichte: „1992 [mussten] allein 10 Motorflieger, 5 Motorsegler, 10 Segelflieger sowie zwei Ultraleichtpiloten [einen Strömungsabriss] mit dem Leben bezahlen“2. Diese erschreckenden Zahlen, sowie mein persönlicher Bezug zur Fliegerei und dem damitv erbundenen Sicherheitsinteresse haben mich dazu veranlasst, dieses Phänomen genauer zu betrachten. Die mir zur Verfügung stehenden Mittel erlauben die praktische Durchführung von Flugversuchen, welche es ermöglichen die im Rahmen dieser Arbeit berechneten Werte unter realen Bedingungen zu verifizieren. Ziel dieser Arbeit ist es, die physikalischen Hintergründe zum Thema „Aerodynamik“ zu erläutern, sowie dem Handbuch entnommene Tabellen zu Angaben von Strömungsabrissgeschwindigkeiten zu überprüfen. Dazu sollen mathematische Rechenmodelle theoretisch hergeleitet und ihre Gültigkeit anschließend experimentell anhand von Flugversuchen nachgewiesen werden. Die Ergebnisse helfen dem Piloten ein besseres Situationsbewusstsein gegenüber seiner Geschwindigkeit zu entwickeln und somit einen Beitrag zur Sicherheit im Flugbetrieb für Pilot und Maschine zu leisten

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Preisträger

Fynn Malte Dellinger

Schulfach

Physik

Betreuende Universität

Universität Bremen

Ausgezeichnete Arbeiten

2014, Geographie, 1. Platz,
Theresa Bader, Ludwig-Maximilians-Universität München

Flächenrecycling am Beispiel München-Arnulfpark mit kartografischer und fotografischer Dokumentation

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2016, Chemie, 2. Platz,
Nina Hochmeister, Universität Wien

Zucker in ausgewählten Cola-Produkten

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2018, Chemie, 1. Platz,
Carolin Kohl, Universität zu Köln

Funktionsweise und Aufbau organischer Leuchtdioden und deren Vor- und Nachteile gegenüber herkömmlichen Leuchtmitteln

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