Flächenrecycling am Beispiel München-Arnulfpark mit kartografischer und fotografischer Dokumentation

Deutsche Großstädte stehen heutzutage vor der Aufgabe, einen steigenden Bedarf an Wohnflächen durch eine nachhaltige Siedlungsflächenpolitik zu decken. Metropolstädte wie München haben nur begrenzte Möglichkeiten nach außen zu wachsen. Grund dafür sind oft die umliegenden Städte und Gemeinden, die schon jetzt direkt an die bestehenden bebauten Flächen der Metropole angrenzen. Vorrangiges Ziel eines modernen Flächenmanagements ist es, den Flächenverbrauch von Freiflächen zu verlangsamen. Somit
wächst für die Metropolstädte das Interesse und der Druck stetig, neue stadtplanerische Methoden zur optimalen innerstädtischen Siedlungsflächennutzung zu entwickeln und anzuwenden. In diesem Zusammenhang müssen die Städte unter anderem auf brachliegende oder bisher ungenutzte Flächen innerhalb der Stadtgrenzen zurückgreifen und diese optimal für die zukünftigen Anforderungen der Stadtentwicklung nutzen.
Beispielsweise werden Brachflächen, die vorher eine industriellen, militärische oder verkehrstechnische Nutzung hatten, reaktiviert und umgestaltet, um neue Wohn- oder Gewerbeflächen zu schaffen. Diese Vorgehensweise nennt man in der Fachsprache „Flächenrecycling“.

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Preisträger

Theresa Bader

Schulfach

Geographie

Betreuende Universität

Ludwig-Maximilians-Universität München

Ausgezeichnete Arbeiten

2015, Physik, 1. Platz,
Carlo Tasillo, Ruhr-Universität Bochum

Theoretische Überlegungen zur Erdrotation und deren experimenteller Nachweis durch den Nachbau eines Foucaultschen Pendels

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2013, Geographie, 1. Platz,
Felix Thoma, Freie Universität Berlin

Der Integrale Taktfahrplan (ITF) – Lässt sich das erfolgreiche Schweizer Modell auf Deutschland übertragen?

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2016, Mathematik, 1. Platz,
Matthias Uschold, Universität Regensburg

Erweiterter Euklidischer Algorithmus in N

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