Azofarbstoffe in Lebensmitteln

„Das Auge isst mit.“ – Das wissen auch die Lebensmittelfirmen, die ihre Produkte um jeden Preis an den Verbraucher bringen wollen. Deshalb werden Lebensmittel künstlich „verschönert“. Denn was wäre das bei Kindern so beliebte „Engelblau“-Eis ohne seine blaue Farbe? Oder das „Slush-Eis“, die schön verzierten Lebkuchenherzen und die Riesen-Gummischlangen von der Volksfestbude ohne die wunderbaren Farben? All diese Leckereien wären ohne ihre künstliche Färbung besonders für Kinder längst nicht so attraktiv. Grund genug also für Lebensmittelhersteller, ihre Ware durch bunte, künstliche Zusatzstoffe aufzupeppen. Sehr beliebt für diesen Zweck: Die Azofarbstoffe.

Warum gerade diese Farbstoffe so gern zur Lebensmittelfärbung benutzt werden, wie ihre Verwendung rechtlich geregelt ist und was ihr Verzehr für Gesundheitsrisiken mit sich bringt, wird in dieser Arbeit ausgeführt. Außerdem wird die Verwendung von Azofarbstoffen bei der Ostereierfärbung näher untersucht. Dort unterliegen die ver-wendeten Azofarbstoffe nämlich keinerlei Beschränkungen, da ja eigentlich nur die Schale gefärbt wird, nicht das Ei selbst. Jedoch fällt beim Schälen vieler gefärbter Ostereier auf, dass die Färbung an manchen Stellen die Schale durchdrungen hat und somit auch das essbare Innere Spuren davon enthält. Es soll deshalb mittels Dünnschichtchromatographie untersucht werden, ob sich auch innerhalb der Schale von gefärbten Ostereiern Azofarbstoffe nachweisen lassen.

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Preisträger

Lisa Führlein

Schulfach

Chemie

Betreuende Universität

Universität Regensburg

Ausgezeichnete Arbeiten

2011, Biologie, 1. Platz,
Thorben Royeck, Ruhr-Universität Bochum

Beeinflussung der Konzentrationsfähigkeit durch Einatmen von Duftstoffen

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2012, Mathematik, 2. Platz,
Marcel Padilla, Freie Universität Berlin

Eine Neue Visualisierung komplexer Funktionen

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2013, Geographie, 1. Platz,
Felix Thoma, Freie Universität Berlin

Der Integrale Taktfahrplan (ITF) – Lässt sich das erfolgreiche Schweizer Modell auf Deutschland übertragen?

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