Der Integrale Taktfahrplan (ITF) – Lässt sich das erfolgreiche Schweizer Modell auf Deutschland übertragen?

Wahrscheinlich kann jeder eine eigene Geschichte über planmäßig oder unplanmäßig verpasste Anschlüsse bei Bahnen und Bussen erzählen.
In dieser Arbeit soll es daher darum gehen, wie die Umsteigezeiten zwischen unterschiedlichen Linien in einem Verkehrsnetz verbessert werden können. Hierfür gibt es zwei Ansätze:
Bei der Fahrplanoptimierung im eigentlichen Sinne liefert ein auf der Graphentheorie basierender Algorithmus zu einer gegebenen Infrastruktur und anderen Anforderungen einen optimalen Fahrplan. Ein solches Verfahren wurde
von Mathematikern des MATHEON bei der Berliner U-Bahn erfolgreich angewendet.
Bei den sog. Integralen Taktfahrplänen handelt es sich jedoch nicht um mathematische Fahrplanoptimierung, sondern eigentlich um Fahrplanmodellierung. Bei einem Integralen Taktfahrplan in Idealform fahren alle Züge in regelmäßigen Abständen, zusätzlich bestehen an sog. Knoten besonders gute Umsteigebeziehungen. Bei der Umsetzung von Integralen Taktfahrplänen wird also ein Zielfahrplan definiert, der möglichst diesem Modell entspricht, und dann die Infrastruktur gegebenenfalls an die Erfordernisse dieses Fahrplans angepasst.

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Preisträger

Felix Thoma

Schulfach

Geographie

Betreuende Universität

Freie Universität Berlin

Ausgezeichnete Arbeiten

2015, Mathematik, 1. Platz,
Valentin Roland, Technische Universität Dresden

Entwicklung einer Software zur Auswertung und Visualisierung von Versuchen zur Materialerwärmung durch elektromagnetische Wellen

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2015, Informatik, 2. Platz,
Jan van Brügge, Ludwig-Maximilians-Universität München

Simulation von genetischen Algorithmen: Zufall am Beispiel von Fechtern

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2016, Geographie, 1. Platz,
Milena Wilkens, Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg

Investitionen in den Hunger?

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